Christina Neumann Kinder- und Jugendlichenpsychotherapie Praxis Christina Neumann, Kinder- und Jugendlichenpsychotherapie
Herzlich willkommen in der Praxis

Kinder- und Jugendlichenpsychotherapie in Hamm-Rhynern für junge Menschen und Familien

Christina Neumann Diplom-Pädagogin, approbierte Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeutin, Verhaltenstherapie
Privatpraxis in Hamm-Rhynern Erstanfrage über das Kontaktformular

Manchmal ist noch nicht klar, was genau los ist. Im Erstkontakt schauen wir gemeinsam auf die aktuelle Situation, ordnen Beschwerden ein und besprechen in Ruhe, was jetzt hilfreich sein kann.

Fachwerkhaus am Praxisstandort in Hamm-Rhynern
Außenansicht zur Orientierung am Praxisstandort in Hamm-Rhynern.
Für junge MenschenKinder, Jugendliche und junge Erwachsene bis 21 Jahre.
PrivatpraxisFür privat Versicherte mit oder ohne Beihilfeanspruch sowie Selbstzahlende.
SorgfältigTherapeutische Arbeit mit fachlicher Klarheit und Blick auf den Alltag.
Über mich

Qualifikation, Erfahrung und ein verlässlicher therapeutischer Rahmen

Als Diplom-Pädagogin und approbierte Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeutin mit Fachkunde Verhaltenstherapie verbinde ich sorgfältige Diagnostik, klare fachliche Orientierung und eine lebendige, zugewandte therapeutische Beziehung.

Mir ist wichtig, dass Kinder, Jugendliche und Eltern sich nicht bewertet fühlen, sondern verstanden. Vor therapeutischen Schritten steht deshalb eine genaue Einschätzung: Was ist gerade schwierig, was gibt Halt, und welche Unterstützung passt wirklich zur Lebenssituation des jungen Menschen und seiner Familie?

Qualifikation

Diplom-Pädagogin, approbierte Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeutin, Fachkunde Verhaltenstherapie. Studium der Pädagogik, Psychologie und Soziologie an der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster. Ausbildung zur Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeutin an der DGVT Münster. Mitglied der Psychotherapeutenkammer Nordrhein-Westfalen und der DPtV.

Erfahrung

Erfahrung aus den Institutsambulanzen der DGVT Münster und der LWL-Universitätsklinik Hamm, der Tagesklinik der LWL-Universitätsklinik Hamm sowie aus psychotherapeutischen Praxen. Zusätzlich bringe ich Erfahrung aus Leitungs- und Beratungskontexten im öffentlichen Dienst sowie aus ehrenamtlicher psychosozialer Gesprächsbegleitung mit.

Arbeitsweise

Beziehungsorientiert, klar und alltagsnah. Ich arbeite aufmerksam, zugewandt und lebendig; mit fachlicher Klarheit, echtem Interesse und Raum für das, was Kinder, Jugendliche und Eltern mitbringen. Veränderung entsteht für mich dort, wo Vertrauen, Verstehen und konkrete Schritte zusammenkommen.

Angebot

Wann Psychotherapie sinnvoll ist

Psychotherapie kann sinnvoll sein, wenn seelische Beschwerden anhalten, Leidensdruck entsteht oder Alltag, Schule, Familie und Beziehungen spürbar belastet sind. Ziel ist, Beschwerden diagnostisch einzuordnen, Zusammenhänge verständlich zu machen und konkrete nächste Schritte abzuleiten.

Häufige Behandlungsanlässe

Nicht jedes Anliegen lässt sich in einer Liste abbilden. Die Beispiele sind nicht abschließend und dienen als erste Orientierung dafür, wann eine fachliche Einschätzung sinnvoll sein kann.

Bei Kindern

  • Ängste, Schulangst, Trennungsängste und Schulvermeidung
  • AD(H)S, Konzentrations- und Lernschwierigkeiten
  • Wut, Impulsivität, oppositionelles Verhalten und Schwierigkeiten in der Emotionsregulation
  • Schlaf-, Ess- und Regulationsstörungen im Kindesalter
  • Ticstörungen, selektiver Mutismus und Schwierigkeiten im Sprechen oder in der Kommunikation
  • Ausscheidungsstörungen wie Einnässen oder Einkoten
  • körperliche Beschwerden ohne ausreichende medizinische Erklärung sowie Schwierigkeiten in Familie und Alltag
  • Reaktionen auf Trennung, Verlust, Veränderungen im Umfeld oder traumatische Erfahrungen

Bei Jugendlichen und jungen Erwachsenen

  • Angststörungen, Panik, soziale Unsicherheit, Schulvermeidung und Leistungsdruck
  • Depressionen, depressive Symptome, Rückzug und Antriebslosigkeit
  • AD(H)S, Konzentrations-, Lern- und Leistungsprobleme
  • Zwänge, Tics, Grübeln und quälende Gedanken
  • Essstörungen, schwieriges Essverhalten und Körperbild
  • Selbstverletzendes Verhalten, Selbstwertprobleme und emotionale Krisen
  • körperliche Beschwerden ohne ausreichende medizinische Erklärung
  • Folgen schwieriger oder traumatischer Erfahrungen sowie Anpassungsschwierigkeiten
  • Fragen zu Identität, Geschlecht, Zugehörigkeit und Selbstbild
  • Konflikte und Krisen in Familie, Schule, Ausbildung, Studium oder Beziehungen, auch durch Mobbing

Psychotherapie: fachlich begründet, wirksam und individuell angepasst

Psychotherapie ist mehr als Gespräch. Sie orientiert sich an wissenschaftlich anerkannten Verfahren und aktuellen medizinischen Leitlinien. Zugleich wird sie individuell auf den jeweiligen jungen Menschen, seine Entwicklung, Lebenssituation und die therapeutische Beziehung zugeschnitten.

Je nach Alter, Anliegen und Zielsetzung können unterschiedliche Zugänge sinnvoll sein: Gespräche, spielerische oder kreative Methoden, verhaltenstherapeutische Übungen, alltagsnahe Aufgaben, Elternarbeit und familientherapeutische Elemente. Gruppentherapie kann bei passenden Themen ergänzend oder als eigenes Behandlungsangebot hilfreich sein.

Behandlung nach Alter und Entwicklung

Kinder

Bei Kindern steht die Entwicklung im Mittelpunkt: Wie versteht das Kind seine Gefühle, sein Verhalten und seine Beziehungen? Die Behandlung wird altersgerecht, oft spielerisch und anschaulich gestaltet. Bezugspersonenarbeit ist ein wichtiger Teil der Therapie, damit hilfreiche Schritte auch im Alltag wirksam werden.

  • altersgerechte, spielerische und anschauliche Zugänge
  • Eltern und Bezugspersonen als wichtige Mitwirkende einbeziehen

Jugendliche

Bei Jugendlichen geht es neben den Beschwerden auch um Autonomie, Identität und Vertrauen. Die Therapie bietet einen geschützten Raum, in dem Jugendliche eigene Themen einbringen können, ohne dass Eltern außen vor bleiben.

  • eigene Ziele klären und ernst nehmen
  • Veränderung im Alltag konkret und realistisch gestalten

Junge Erwachsene

Bei jungen Erwachsenen bis 21 Jahre stehen Selbstständigkeit, Übergänge und eigene Entscheidungen stärker im Vordergrund. Die Behandlung unterstützt dabei, psychische Stabilität aufzubauen, Muster zu verstehen und tragfähige Wege für Schule, Ausbildung, Studium, Beziehungen und den eigenen Alltag zu entwickeln.

  • Selbstständigkeit und Verantwortung stärken
  • Schritte passend zur Lebenssituation entwickeln
Diagnostik und Umfeld

Diagnostik und Einordnung

Zu Beginn wird sorgfältig geklärt, welche Beschwerden vorliegen, ob eine psychische Erkrankung besteht und welche Form der Behandlung sinnvoll ist. Je nach Fragestellung gehören dazu klinische Einschätzung, Entwicklungs- und Leistungsdiagnostik sowie die Einordnung von Konzentrations-, Lern- oder Verhaltensauffälligkeiten.

  • Anliegen, Entwicklung und Beschwerden differenziert erfassen
  • Testergebnisse verständlich einordnen und nächste Schritte ableiten

Eltern und Bezugspersonen

Je nach Alter und Störungsbild werden Eltern und Bezugspersonen in die Behandlung einbezogen. Gespräche dienen dazu, Symptome besser zu verstehen, hilfreiche Reaktionen einzuüben und Behandlungsschritte im Alltag zu verankern.

  • Orientierung im Umgang mit schwierigen Situationen
  • Transfer therapeutischer Schritte in den Familienalltag

Schule und Umfeld

Wenn es für Diagnostik oder Therapie hilfreich ist, können Schule, kinder- und jugendpsychiatrische Fachärztinnen und Fachärzte, spezialisierte Ambulanzen oder weitere passende Stellen beteiligt werden. Schweigepflicht und ein sorgfältiger Umgang mit Informationen bleiben dabei Grundlage.

  • Schwierigkeiten im schulischen und sozialen Umfeld einordnen
  • Abstimmung mit anderen Stellen nur nach Absprache

Unsicher, ob Psychotherapie der richtige Schritt ist?

Wenn Beschwerden anhalten oder sich verstärken, ist eine psychotherapeutische Abklärung sinnvoll. Eine erste Anfrage kann helfen, die nächsten Schritte zu klären.

Erstanfrage stellen
Für wen

Ein gemeinsamer Blick auf Beschwerden, Entwicklung und Alltag

Je nach Alter, Störungsbild und Lebenssituation unterscheiden sich Gespräche, die Arbeit mit Bezugspersonen und therapeutische Zugänge. Beides hat Raum: die Perspektive der Familie und der geschützte Blick auf das Erleben des jungen Menschen.

Für Eltern

Wenn Sie merken, dass Ihr Kind über längere Zeit leidet, sich zurückzieht, häufig traurig oder wütend ist, Ängste entwickelt oder der Familienalltag zunehmend schwierig wird, kann ein Erstgespräch Orientierung geben. Es reicht, wenn Sie beschreiben, was Ihnen Sorgen macht; die fachliche Einordnung erfolgt gemeinsam.

Für Jugendliche

Du darfst eigene Fragen mitbringen und mitentscheiden, worüber gesprochen wird. Du musst nicht sofort alles erzählen. Therapie bedeutet nicht, dass mit dir etwas falsch ist, sondern dass wir gemeinsam verstehen, was gerade los ist, was dich ausmacht und was dir im Alltag wieder mehr Halt oder Leichtigkeit geben kann.

Therapeutische Haltung

Leitlinienorientiert, verhaltenstherapeutisch fundiert und individuell

Verhaltenstherapeutisches Arbeiten bedeutet nicht, Kinder oder Jugendliche einfach „anzupassen“. Entscheidend ist, Beschwerden ernst zu nehmen und zu verstehen, wie Gedanken, Gefühle, Körperreaktionen, Verhalten und Umfeld zusammenwirken.

Gerade mit Kindern und Jugendlichen ist die therapeutische Beziehung ein zentraler Wirkfaktor. Therapie braucht fachliche Klarheit, aber auch Präsenz, Beweglichkeit, Humor und echtes Interesse am jungen Menschen.

Manchmal beginnt Veränderung nicht mit einem großen Entschluss, sondern mit dem ersten Versuch, die eigene Situation besser zu verstehen.

Auch schwieriges Verhalten wird nicht vorschnell bewertet, sondern in seiner Funktion verstanden: Häufig war es ein Versuch, mit innerer Not, Überforderung oder schwierigen Situationen zurechtzukommen. In der Therapie geht es darum, diese Funktion zu verstehen und zu würdigen, ohne beim bisherigen Lösungsversuch stehenzubleiben. Gemeinsam werden hilfreichere und tragfähigere Wege entwickelt.

Welche Schritte sinnvoll sind, ergibt sich aus Diagnostik, Zielklärung und dem Verlauf der Therapie. So bleibt das Vorgehen fachlich begründet, nachvollziehbar und zugleich beweglich genug für das, was sich im Prozess zeigt.

Individuell statt schematisch

Die Therapie wird an Entwicklungsstand, Beschwerden, Ressourcen und familiären Kontext angepasst. Es gibt kein Vorgehen nach starrer Schablone.

Klar und alltagsnah

Ziele und nächste Schritte werden gemeinsam besprochen. Schule, Familie, Freundschaften und konkrete Alltagssituationen können in die Behandlung einbezogen werden.

Online-Termine bei Bedarf

Bei Jugendlichen können nach persönlicher Diagnostik und Probatorik einzelne Termine online stattfinden, wenn es zur Situation passt. Auch Eltern- und Bezugspersonengespräche können online genutzt werden.

Gruppentherapie, wenn sie passt

Für manche Themen kann eine therapeutische Gruppe besonders hilfreich sein: junge Menschen erleben, dass sie nicht allein sind, üben neue Strategien miteinander und können dabei Selbstwirksamkeit und soziale Sicherheit entwickeln.

Im Verlauf überprüfbar

Ziele, Beschwerden und Behandlungsschritte werden im Verlauf immer wieder eingeordnet. So bleibt die Therapie nachvollziehbar und kann bei Bedarf angepasst werden.

Erstkontakt

Sie erreichen mich über das Kontaktformular. Vertrauliche Details werden erst im geschützten Gespräch besprochen.

Psychotherapeutische Sprechstunde

Im ersten Gespräch geht es um Orientierung: Welche Beschwerden bestehen, wie stark beeinträchtigen sie den Alltag und welcher Rahmen passt?

Probatorik und Diagnostik

In der probatorischen Phase lernen wir uns kennen, ordnen die Symptome diagnostisch ein und entscheiden gemeinsam, ob eine Psychotherapie sinnvoll ist und mit welchen Zielen sie begonnen wird.

Behandlung

Die Behandlung findet meist wöchentlich statt. Inhalte und Ziele werden gemeinsam besprochen; je nach Alter und Anliegen des Kindes werden Eltern oder Bezugspersonen in den Prozess einbezogen.

Privatpraxis

Kosten und Abrechnung

Die Behandlung erfolgt im Rahmen einer Privatpraxis. Kosten, Behandlungsrahmen und mögliche Erstattung werden vor Behandlungsbeginn geklärt, damit therapeutische und organisatorische Fragen früh besprochen sind.

PKV / Beihilfe

Private Krankenversicherung und Beihilfe

Bei privater Krankenversicherung und gegebenenfalls Beihilfe hängt die Erstattung vom jeweiligen Tarif und den Beihilfevorschriften ab. Eine kurze Orientierung zur Kostenklärung erhalten Sie nach Ihrer Anfrage; die genaue Erstattung klären Sie bitte vor Behandlungsbeginn mit Ihrer Versicherung oder Beihilfestelle.

SE

Selbstzahlende

Beratungs- oder Therapietermine können gegebenenfalls auch selbst bezahlt werden. Umfang, Kosten und Rahmenbedingungen werden vorab besprochen.

GKV

Gesetzliche Krankenversicherung

Eine Behandlung über die gesetzliche Krankenversicherung ist in dieser Privatpraxis nicht möglich. Bitte wenden Sie sich in diesem Fall an kassenärztlich zugelassene Praxen oder an die Terminservicestelle 116117.

Sie sind unsicher, ob eine Anfrage passt?

Eine kurze Anfrage genügt, um zu prüfen, ob der Rahmen der Praxis zum Anliegen passt.

Zum Kontaktformular
Vorbereitung

Unterlagen für das Erstgespräch

Einige Unterlagen helfen, Entwicklung, bisherige Hilfen und aktuelle Beschwerden einzuordnen. Bitte bringen Sie nur mit, was Ihnen vorliegt und relevant erscheint.

Kostenklärung PKV / Beihilfe

Bitte klären Sie vor Beginn grundsätzlich, ob psychotherapeutische Leistungen für Kinder und Jugendliche in Ihrem Tarif bzw. über die Beihilfe erstattet werden.

Einverständnis bei gemeinsamem Sorgerecht

Bei gemeinsamem Sorgerecht ist für eine psychotherapeutische Behandlung meist das Einverständnis beider Sorgeberechtigten erforderlich. Das passende Formular erhalten Sie nach Ihrer Anfrage oder im Rahmen der Terminabstimmung.

Checkliste für das Erstgespräch

Hilfreich sind Unterlagen, die Entwicklung, bisherige Hilfen oder die aktuelle Situation nachvollziehbar machen.

Medizinisch und schulisch

  • gelbes U-Heft
  • Vorbefunde und Arztbriefe, sofern vorhanden
  • die letzten 4 (Halbjahres-)Zeugnisse
  • Schulberichte oder weitere relevante Unterlagen
  • aktuelle Medikamentenliste, falls Medikamente eingenommen werden

Organisatorisch

  • Angaben zur privaten Krankenversicherung oder Beihilfe, sofern vorhanden
  • Kontaktdaten relevanter Vorbehandler oder unterstützender Stellen
  • Nachweise zu besonderen Sorgerechtsregelungen, falls relevant

Was Sie noch nicht vorbereiten müssen

Beim ersten Kontakt muss noch nicht alles vollständig sortiert sein. Ausführliche Informationen, weitere Formulare und sensible Unterlagen werden im geschützten Gespräch oder nach Terminabstimmung besprochen.

FAQ

Häufige Fragen

Hier finden Sie Antworten auf Fragen, die vor dem ersten Kontakt häufig entstehen.

Was passiert nach meiner Anfrage?

Nach Eingang des Kontaktformulars prüfe ich, ob eine erste fachliche und organisatorische Klärung möglich ist. Anschließend melde ich mich zur weiteren Abstimmung.

Warum erfolgt der Erstkontakt über das Formular?

Das Formular hilft, Anfragen geordnet zu bearbeiten und eine passende Rückmeldung vorzubereiten. Sie müssen Ihr Anliegen dort nicht ausführlich schildern. Für laufende Behandlungen werden Kontaktwege persönlich vereinbart.

Können gesetzlich Versicherte behandelt werden?

Eine Behandlung über die gesetzliche Krankenversicherung ist in dieser Privatpraxis nicht möglich. Bei gesetzlicher Versicherung wenden Sie sich bitte an kassenärztlich zugelassene Praxen oder an die Terminservicestelle 116117.

Was sollte ich mit PKV oder Beihilfe vorab klären?

Bitte klären Sie grundsätzlich, ob psychotherapeutische Leistungen für Kinder und Jugendliche in Ihrem Tarif bzw. über die Beihilfe erstattet werden und ob ein Antrag erforderlich ist.

Wer sollte zum Erstgespräch kommen?

Bei Kindern findet das erste Gespräch häufig zunächst mit den Eltern oder Sorgeberechtigten statt. Ob das Kind direkt mitkommt oder später einbezogen wird, hängt von Alter, Anliegen und Belastungssituation ab. Bei Jugendlichen ist es meist sinnvoll, dass sie selbst am Erstgespräch teilnehmen. Gemeinsam wird besprochen, welche Anteile allein und welche mit Bezugspersonen stattfinden.

Was gilt bei gemeinsamem Sorgerecht?

Bei gemeinsamem Sorgerecht ist für eine psychotherapeutische Behandlung meist das Einverständnis beider Sorgeberechtigten erforderlich. Das passende Formular erhalten Sie nach Ihrer Anfrage oder im Rahmen der Terminabstimmung. Offene Fragen dazu können im Erstkontakt oder im Erstgespräch geklärt werden.

Welche Unterlagen sollte ich mitbringen?

Bringen Sie mit, was Ihnen vorliegt und für das Verständnis der aktuellen Situation relevant erscheint, zum Beispiel Vorbefunde, Arztbriefe, Zeugnisse oder Schulberichte. Eine Überweisung ist für eine psychotherapeutische Erstabklärung in der Privatpraxis in der Regel nicht erforderlich. Eine Übersicht finden Sie im Abschnitt Unterlagen für das Erstgespräch.

Wie lange dauert eine Therapiestunde?

Eine psychotherapeutische Sitzung dauert in der Regel 50 Minuten. Diagnostische Termine, Eltern- und Bezugspersonengespräche oder organisatorische Absprachen können je nach Anlass anders geplant werden.

Wann ist Psychotherapie für mein Kind sinnvoll?

Eine psychotherapeutische Einschätzung ist sinnvoll, wenn Beschwerden über längere Zeit anhalten, Alltag, Schule, Freundschaften oder Familie beeinträchtigen oder wenn Sie unsicher sind, ob eine behandlungsbedürftige psychische Erkrankung vorliegt.

Muss ich im ersten Gespräch schon alles erzählen?

Nein. Ein erstes Gespräch dient der Orientierung und darf Schritt für Schritt entstehen. Unsicherheit, Zurückhaltung oder Scham vor einem ersten Termin sind nicht ungewöhnlich. Wichtig ist zunächst, dass die aktuelle Situation verstanden wird.

Müssen Eltern immer dabei sein?

Kinder haben eigene therapeutische Termine, die altersgerecht gestaltet werden. Zugleich sind Eltern und wichtige Bezugspersonen besonders bei jüngeren Kindern ein zentraler Teil der Behandlung, damit Veränderungen im Alltag verstanden, begleitet und gefestigt werden können. Bei Jugendlichen wird altersangemessen besprochen, welche Themen im geschützten Einzelkontakt bleiben und wann gemeinsame Gespräche sinnvoll sind.

Ist Gruppentherapie möglich?

Gruppentherapie kann bei passenden Themen eine wirksame Ergänzung oder eigene Behandlungsform sein. Ob eine Gruppe infrage kommt, wird nach Diagnostik, Zielklärung und Verfügbarkeit gemeinsam besprochen.

Sind Online-Termine möglich?

Bei Jugendlichen können einzelne Termine online stattfinden, wenn Probatorik und Diagnostik abgeschlossen sind und es zur Situation passt. Eltern- und Bezugspersonengespräche können ebenfalls online genutzt werden, wenn dies die Zusammenarbeit erleichtert.

Was passiert mit vertraulichen Informationen?

Psychotherapeutische Gespräche unterliegen der Schweigepflicht. Bei Jugendlichen wird offen besprochen, welche Informationen vertraulich bleiben und wann Eltern, Bezugspersonen oder andere Stellen beteiligt werden sollten. Eine Ausnahme besteht, wenn Sicherheit oder Schutz ernsthaft gefährdet sind.

Was mache ich in einer akuten Krise?

Bei akuter Selbst- oder Fremdgefährdung wenden Sie sich bitte sofort an den Notruf 112 oder an die Kinder- und Jugendpsychiatrie der LWL-Universitätsklinik Hamm. Die Klinik ist auch an Wochenenden und Feiertagen rund um die Uhr unter 02381 893-0 erreichbar.

Erstkontakt

Erstanfrage für Kinder- und Jugendlichenpsychotherapie in Hamm

Sie möchten eine fachliche Einschätzung oder ein Erstgespräch anfragen? Sie müssen noch nicht genau wissen, was los ist. Erstanfragen erfolgen über das Kontaktformular, damit ich sie geordnet sichten und mich passend zurückmelden kann. Alles Weitere kann in Ruhe im geschützten Gespräch besprochen werden.

Für die erste Rückmeldung reicht die Versicherungsart aus. Details zu Tarif, Beihilfe oder Kostenübernahme können später geklärt werden.

Eine kurze Auswahl genügt für die erste Einordnung.

Kontakt und Anfahrt

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AdresseReginenstraße 16, 59069 Hamm-Rhynern

Telefon01567 9105906
Für Erstanfragen bitte das Formular nutzen. Telefonische Erreichbarkeit ist nicht immer unmittelbar möglich; bitte hinterlassen Sie keine ausführlichen medizinischen Informationen auf der Mailbox. SMS erreichen mich nicht.

ParkenParkmöglichkeiten gibt es direkt vor der Praxis bei Rossmann sowie in der nahen umliegenden Umgebung.

ÖPNVDie Bushaltestelle Dohmwirthhof an der Reginenstraße befindet sich in unmittelbarer Nähe.

Der Praxisstandort liegt zentral in Rhynern und ist aus Hamm sowie aus umliegenden Orten wie Welver, Werl, Soest, Unna und Bönen gut erreichbar.